Lehrlingsevent 2017

Lehrlingsevent 2017

Donnerstag, 23.11.2017, Tag 1

Am Donnerstagmorgen fanden sich alle sechs Lernenden um 8 Uhr am Pelikanplatz ein. Mit dem Kleinbus machten wir uns auf den Weg nach Baden.

Um 9 Uhr begann unsere Baustellenführung. Wir wurden mit einem Helm, einer Leuchtweste und mit grossen Gummistiefeln ausgerüstet. Der Umfang des Projekts Schulhausplatz umfasst den Bau eines neuen Bustunnels vom Bahnhof Baden stadtauswärts, dem Bau einer Personenunterführung samt Einkaufsfläche, der Sanierung einer Strassenkreuzung und eines bestehenden Strassentunnels. Die Baustellenführung war für alle Beteiligten sehr interessant. Nachdem wir uns wieder sauberes Schuhwerk angeschnallt haben, ging die Reise mit dem Bus weiter nach Solothurn.

Nach dem Zimmerbezug im Hotel, folgte das Mittagessen im „Herdöpfu Huus“. Wie der Name vermuten lässt gab es Kartoffeln, meist in Form einer feinen Rösti. Das Ambiente war sehr schön und „heimelig“.

Mit vollen Bäuchen widmeten wir uns nun dem kulturellen Aspekt unseres Ausfluges. So besuchten wir als nächstes das ENTER- Museum. Es handelt sich dabei um ein Computer- und Technikmuseum. Wir waren fasziniert von den vielen alten Geräten. Wie zum Beispiel Radios, Plattenspieler, Telefonzentralen, mechanische (Taschen)-Rechner, Computer und auch viele Geräte, die wir heute gar nicht mehr kennen. Am meisten haben es uns aber die alten Spielautomaten angetan. Vor allem die Männer unter uns hatten damit viel Spass. Die Führung hat uns viele interessante Einblicke in die Welt der Technik gegeben.

Nach einem erlebnisreichen Nachmittag knurrten schon bald unsere Mägen und wir begaben uns zum Nachtessen. Das kulinarische Essen war absolut sagenhaft. Irgendwann neigte sich auch dieser schöne Abend dem Ende entgegen.


Freitag, 24.11.2017, Tag 2

Nach einer erholsamen Nacht, dem Frühstück im Hotel und mit einem vollen Magen fuhren wir am Morgen zum AKW in Gösgen. Nach Begrüssung durch Herr Müller und den Sicherheitskontrollen begaben wir uns auf einen informativen Rundgang durch das Kernkraftwerk. Eindrücklich war die Kuppel in der die Kernspaltung stattfindet aber auch der hohe Kühlturm. Nach dem Rundgang besuchten wir noch eine sehr spannende Ausstellung im Kernkraftwerk. Nach drei Stunden war die Führung im AKW vorbei und wir machten uns auf den Weg Richtung Niedergösgen. Dort assen wir im Restaurant Schmidstube zu Mittag.

Nach dem Mittagessen begaben wir uns nach Wohlen, wo der letzte Programmpunkt des Events stattfand. Der Besuch auf der Kartbahn war für einige die Kirsche auf der Torte. Das Kartfahren bereitete viel Spass. Auf der Outdoor Anlage konnten wir auch noch den Profis beim Fahren zuschauen. Das Wetter hat mitgemacht und nach 30 Minuten Fahrzeit ging es auch schon wieder heimwärts.

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Neubau Geschäftshaus Rosau

Neubau Geschäftshaus Rosau

Neubau Geschäfthaus Rosau

Zürich, 26.10.2017  Der Neubau vom Geschäftshaus Rosau liegt direkt neben dem Schanzengraben und nördlich des General-Guisan-Quais in unmittelbarer Nähe vom Zürichsee. Das L-förmige Gebäude hat fünf oberirdische Geschosse sowie zwei Untergeschosse und soll als Büro- und Wohnhaus genutzt werden. Der Süd- und der Ostflügel, welche die bestehende Villa Rosau umschliessen, weisen eine Länge von ca. 86 bzw. 57 m und eine Breite von rund 20 m auf.

Im Projektareal steht unterhalb der Geländeoberfläche eine mehrere Meter mächtige Schicht aus künstlichen Auffüllungen an. Darunter folgt eine Schicht von seekreideartigen Seeablagerungen, welche gegen den Zürichsee hin mehrere Meter mächtig ist. Unter dieser Schicht folgen feinkörnige Deltaablagerungen, welche wiederum über den kompakten eiszeitlichen Seeablagerungen liegen.

Für die Erstellung des Geschäftshauses ist eine ca. 8 m tiefe Baugrube notwendig. Diese wird untenrum mit einer wasserdichten Schlitzwand umschlossen, welche bis in eine Tiefe von gut 23 m reicht und in die tragfähigen eiszeitlichen Seeablagerungen eingebunden ist. Die Schlitzwanddicke beträgt 80 - 100 cm. Die Abstützung der Schlitzwand erfolgt mit einem vorspannbaren Stahlspriesskranz, welcher unterhalb der Decke vom 1. Untergeschoss angeordnet ist. Die Fundation des Geschäftshauses erfolgt über Grossbohrpfähle mit Durchmesser 90 bis 120 cm.

Der Spriesskranz ist bereits über die ganze Baugrube erstellt und die Aushubarbeiten sind in Kürze abgeschlossen. Aktuell sind die Kanalisationsarbeiten und das Untergeschoss etappiert in Ausführung. Die Rohbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2018.

Für Architektur und Gesamtleitung ist die ARGE Rosau verantwortlich, die Bauherrschaft wird durch die Conarenco AG vertreten.

Die Locher Ingenieure AG ist für die Baugrubensicherung, den Hochbau sowie für die örtliche Bauleitung der Tief- und Spezialtiefbauarbeiten zuständig.

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Eine Brücke kommt geflogen

Eine Brücke kommt geflogen

Ersatz Bachbrücken Hofibach in Zwillikon, Gemeinde Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 15.09.2017  Die kantonale Ottenbacherstrasse quert den Hofibach in Zwillikon. Der schlechte Zustand der 1941 erbauten Strassenbrücke sowie die ungenügende Hochwassersicherheit (Durchflussprofil zu eng) führten dazu, dass die alte Strassenbrücke wie auch die unmittelbar angrenzende Rad- und Gehwegbrücke ersetzt werden mussten. Unmittelbar bei der Brücke mündet der Hofibach in die Jone. Die Sohle der Jone liegt dabei so hoch, dass es zu Rückstaus in den Hofibach im Bereich der Brücken kommt. Ein kantonales Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt der Jone sieht vor, die Sohle der Jone wie auch des Hofibachs in einem späteren Zeitpunkt um ca. 1 Meter zu senken.

Das Neubauprojekt der Hofibachbrücke hat auf die später folgenden Wasserbauprojekte Rücksicht genommen. Um möglichst wenig Eingriffe im Bachbett zu haben und eine spätere Absenkung der Bachsohle zu ermöglichen, wurde die neue Brücke auf Bohrpfählen hinter den bestehenden Widerlagerkonstruktionen fundiert. Die Brückenplatte wurde in zwei Teilen auf den Flächen der gesperrten Kantonsstrasse passgenau hergestellt und auf die neuen Widerlagerbankette mittels Pneukran versetzt.

Durch das gewählte Brückenkonzept konnte die Sperrung der Kantonsstrasse auf acht Wochen beschränkt werden:

  • Baustart: 17.7.2017
  • Bauende: 8.9.2017

Die geplante Bauzeit konnte auf den Tag genau eingehalten werden. Spektakulär war das Einheben der beiden Brückenplatten mit einem Gewicht von 71 Tonnen und 40 Tonnen mit dem grössten Pneukran der Schweiz.

Die Locher Ingenieure AG wurden durch das Tiefbauamt des Kanton Zürich für die Phasen Überprüfung, Vorprojekt, Bauprojekt, Bewilligung, Ausschreibung und Bauausführung bis und mit Abschluss beauftragt.
 

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Centralplatz und Bahnhofbrücke

Centralplatz und Bahnhofbrücke

Bauarbeiten am Central und der Bahnhofsbrücke

Zürich, 04.08.2017  Rund um das Central und die Bahnhofbrücke ist zurzeit eine grosse Baustelle. Die Hauptarbeiten dauern vom 25. April bis Ende November 2017. Vor allem über die Sommermonate wird sehr intensiv gebaut.

Gestartet wurde im Februar 2017 mit den Vorarbeiten für die Instandsetzung der Bahnhofbrücke. Dabei wurde die Unterseite der Bahnhofbrücke instand gestellt. Diese Arbeiten begannen bereits im Winter 2017, um den tiefen Wasserspiegel zwischen Februar und April zu nutzen.

Am 25. April 2017 hat der Unternehmer dann mit diversen Werkleitungsarbeiten (Strassenableitungen, Querungen und Werklöcher fürs EWZ, etc.) sowie Randabschlüssen beim Seilergraben und im Limmatquai gestartet.

Die Tramgleise müssen aus Altersgründen ersetzt werden. Dabei werden die Haltestelleninseln so angepasst, dass diese neu auch von längeren Tramkompositionen der Linien 4 und 15 angefahren werden können. Für die neuen Tramhaltestellen werden rund 600 m neue Randsteine versetzt. Ebenso werden diverse Werkleitungen (VBZ, DAV, EWZ, etc.) erneuert.

Am Wochenende vom 08./09. Juli 2017 hat das Gleisbau-Wochenende stattgefunden. Sämtliche Gleise am Central wurden am Samstagmorgen früh (ca. ab 02.00 Uhr) abgebrochen beziehungsweise ausgebaut und der Gleisbeton entsorgt. Am selben Tag wurde, nach Bereitstellung des Untergrundes, bereits mit dem Verlegen der neuen Gleise am Central gestartet. Ende Juli 2017 werden die Wartedächer, aus Stahl angeliefert und montiert. Auch bei dieser Arbeit muss Hand in Hand gearbeitet und die verschiedenen Unternehmungen koordiniert werden. Der Trambetrieb bleibt vom 08. Juli bis am 11. August 2017 eingestellt. Diverse Tramlinien werden umgeleitet und auf bestimmten Strecken verkehren Ersatzbusse.

Im Fahrbahnbereich wird mittels einer Spuranpassung die Sicherheit für Velofahrende verbessert. Der Belagseinbau im Bereich er Fahrbahn findet an zwei Wochenenden, voraussichtlich im September 2017, statt.

Die Locher Ingenieure AG wurde durch das Tiefbauamt der Stadt Zürich für die Phasen Ausschreibung, Ausführungsprojekt, Bauausführung und Abschluss beauftragt.

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Südumfahrung Küsnacht - Tag der offenen Baustelle

Südumfahrung Küsnacht - Tag der offenen Baustelle

Südumfahrung Küssnacht

Küssnacht am Rigi, 24.06.2017  Am Tag der offenen Baustelle wurden die Baustellentore der Südumfahrung Küssnacht für die Bevölkerung geöffnet. Gross und Klein von Küssnacht und Umgebung besuchten an diesem nicht ganz so heissen Tag die zur Zeit grösste Baustelle im Kanton Schwyz und nutzten die Gelegenheit, einen bergmännischen Tunnelvortrieb aus der Nähe zu bestaunen.

Wie alle am Projekt Beteiligten waren die Locher Ingenieure mit der INGE Küssnacht mit einem Stand im Tagbautunnel vor Ort vertreten, um der interessierten Bevölkerung Fragen zur Baustelle und im Speziellen zum Tunnelbau zu beantworten. Neben dem Unterschied zwischen einem Tagbautunnel und einem bergmännischen Tunnel interessierten sich die Besucher auch für die Abdichtung und die Vorgehensweise zur Erstellung eines Tunnels. Die Kinder konnten die unterschiedliche Beschaffenheit der Seebodenablagerungen ertasten und erfühlen, zudem staunten sie über das geringe Gewicht der GFK-Anker zur Sicherung der Ortsbrust im Tunnel.

Die Vereine von Küssnacht sorgten mit Bratwurst und Co. für das leibliche Wohl der Besucher. Mit Tanz- und Gesangsdarbietungen auf der Bühne, welche auf dem Kreisel Nord installiert wurde, trugen sie zur Unterhaltung der Gäste bei.

Für die kleinsten Besucher war in der Zentrale ein Sinnesparcours eingerichtet, die etwas Grösseren konnten ihre Geschicklichkeit bei der Bedienung des Baggers unter Anleitung des Unternehmers unter Beweis stellen.

Mittlerweile hat der Vortrieb knapp die Hälfte des rund 350 m langen bergmännischen Teils des Tunnels Burg ausgebrochen. Im Bereich des Tagbautunnels wird nächstens die zweite Etappe der Abdichtungsarbeiten in Angriff genommen, anschliessend wird der Tunnel weiter hinterfüllt. Im Bereich der Artherstrasse wurde die Strasse umgelegt, damit die Überführung Artherstrasse, welche die Südumfahrung überquert, in Angriff genommen werden kann. Die Arbeiten der Stützmauer Räbmatt sind soweit abgeschlossen, dass der Gegenvortrieb des bergmännischen Tunnels in Angriff genommen werden kann. Für die Personenunterführung Räbmatt wurde die Grepperstrasse umgelegt.

Dank dem Tag der offenen Baustelle konnte manchem Besucher die Augen geöffnet werden, welche Organisation und Infrastruktur für eine Grossbaustelle erforderlich ist. Die Akzeptanz der Baustelle in der Bevölkerung konnte dank dem Tag der offenen Baustelle sicherlich gesteigert werden.

Die Locher Ingenieure AG ist innerhalb einer Ingenieurgemeinschaft verantwortlich für die technische Gesamtleitung, sowie Projektverfasser des Voreinschnitts mit Tagbautunnel und des gesamten Innenausbaus.

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Durchschlag Tunnel Michelau

Durchschlag Tunnel Michelau

Durchschlag Tunnel Michelau erfolgt

Bütschwil, 28.04.2017  Als Teil des Gesamtprojektes „Umfahrung Bütschwil“ ist der Tunnel Michelau der einzige bergmännische Tunnel der insgesamt 4 Tunnelbauwerke.

Der Vortrieb des ca. 145 m langen Gegenverkehrstunnels erfolgte von Norden her. Vorgängig zum Vortrieb erfolgte das Abteufen der Voreinschnitte Nord und Süd. Im Norden und Süden folgen an die bergmännische Strecke jeweils ein Tagbautunnel sowie Portalkonstruktionen mit angrenzenden Stützmauern. Unmittelbar in die Tagbaukonstruktion Süd des Tunnels Michelau reicht das Widerlager der Brücke Thur. Die Brücke Thur wurde während des Vortriebs durch eine andere Unternehmung erstellt.

Nach rund 1.5 Jahren intensiver Planung wurde am 26.09.2016 mit dem Kalottenvortrieb im Schutze eines Rohrschirms gestartet. Bereits am 28.04.2017 und nach ca. 110 m maschinellem Vortrieb im Lockergestein erfolgte der Durchschlag des Tunnels Michelau. Dieses Ereignis feierte die ARGE Toggenburg gemeinsam mit der Bauherrschaft, dem Gemeindepräsidenten der Gemeinde Bütschwil und anderen Projektbeteiligten. Der Tunnel wurde, wie die weiteren 3 Tunnelprojekte im Zuge der Umfahrung Bütschwil, von der Locher Ingenieure AG im Auftrag des Tiefbauamtes des Kantons St. Gallen projektiert und bei der Realisierung betreut.

Bei dem kurzen Lockergesteinsvortrieb galt es bereits bei der Projektierung technische Herausforderungen (komplexe Geologie, asymmetrische Einwirkungen infolge Thurböschung, geringer Überdeckung, etc.) zu lösen. Die Mineure haben die Vorgaben schliesslich gut und fachgerecht umgesetzt und den Vortrieb sicher und rasch vorangetrieben. Die Arbeiten standen selbstverständlich unter dem Schutz der Patronin der Tunnelbauer, der Hl. Barbara, und konnten ohne grössere Unfälle durchgeführt werden.

Wir danken den Mineuren und der ARGE Toggenburg für den reibungslosen, schnellen und sicheren Vortrieb sowie für die gute Zusammenarbeit.

Gratulation zum Durchschlag!

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Locher On Ice 2017

Locher On Ice 2017

Locher On Ice 2017

Wetzikon, 07.04.2017  Bereits zum 17. Mal nahm das mit Spannung erwartete „Locher on ICE“ seinen hart umkämpften Lauf.

Am Abend des 7. April war die Zeit für den Showdown gekommen. Zuerst versammelten sich die beiden Teams auf der Sonnenterrasse der Eishalle Wetzikon zu einem stärkenden Apéro. Da war noch Zeit über vergangene Eishockey-Events zu diskutieren, Taktiken zu schmieden oder Motivationsreden zu üben. Nach dem delikaten Apéro ging es dann in die Garderoben, um die Eishockeyrüstungen zu montieren.

Als diese nicht ganz einfache Aufgabe geschafft war, begaben sich die Mannschaften auf das Eisfeld und begannen mit den ersten Fahrversuchen und Schüssen aufs Tor. Als alle aufgewärmt und eingefahren waren, konnte das Spiel beginnen.

Zum Äussersten bereit, standen sich zwei topmotivierte Teams (Locher Knights – Pelican Perforators) in der Eishalle Wetzikon auf dem Feld gegenüber und waren davon überzeugt sich den Sieg zu holen und dabei dem Gegner nichts zu schenken. Nach einem höchst intensiven und hart umkämpften, jedoch fairen Spiel, konnten die Pelican Perforators das Spiel mit einem knappen 8:6 für sich entscheiden. Können sie wohl den Titel nächstes Jahr noch einmal verteidigen?

Wir sind gespannt und freuen uns schon jetzt auf einen weiteren sportlich unterhaltsamen Abend im nächsten Jahr!

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Umsicht 17: Auszeichnung für den Ausbau Bahnhof Zürich-Oerlikon

Umsicht 17: Auszeichnung für den Ausbau Bahnhof Zürich-Oerlikon

Umsicht/Regards/Sguardi 17

Zürich, 23.03.2017  Das Projekt Ausbau Bahnhof Zürich Oerlikon wurde durch den SIA mit dem Preis Umsicht/Regards/Sguardi 17 ausgezeichnet. Der SIA würdigt das Projekt als «hervorragenden baukulturellen Beitrag zur zukunftsfähigen Gestaltung des Lebensraums.» Die Prämierung erfolgte am Abend des 22.03.2017 in feierlichem Rahmen im Landesmuseum Zürich.

Die Jury sowie Laudator Daniel Meyer begründeten die Auszeichnung mit den Worten «Der Ausbau des Bahnhofs Oerlikon ist ein Jahrzehnteprojekt. Als Totalumbau eines städtischen Knotenpunkts im Vollbetrieb setzt er neue Massstäbe. Den Beteiligten gelang es, trotz schwieriger Baubedingungen und im Planungsprozess stetig erweiterter Ansprüche, eine herausragende Gesamtlösung umzusetzen – architektonisch und sozialräumlich sowie bau- und verkehrstechnisch. Zudem fanden sie eine überzeugende, zeitgemässe Gesamtform für die unterschiedlichen Aspekte des Bauwerks.»

Die Ausstellung der prämierten Projekte kann vom 27.03. bis 30.03.2017 im Stadtmodellraum in Zürich besichtigt werden. Daran anschliessend erfolgt eine Wanderausstellung in der Schweiz und dem benachbarten Ausland.

Die Locher Ingenieure AG war im Rahmen der Ingenieurgemeinschaft SLW+Partner und dem Planerteam Quartierverbindung als Gesamtleiter über das gesamte Projekt verantwortlich. Neben den Fachplanungen für alle Personenunterführungen, Neubauten für Stellwerk- und Bahntechnik, Perronneubauten, Bahntechnikkoordination und Bauphasenplanung trugen die Locher Ingenieure AG auch für Chefbauleitung und örtliche Bauleitung die Verantwortung.

Wir Locher Ingenieure sind glücklich und stolz über die mit der SIA-Auszeichnung erfolgte Anerkennung und Würdigung des Projekts Ausbau Bahnhof Zürich Oerlikon.

Weitere Informationen, Bild- und Videomaterial ist unter folgenden Links zu finden:

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Dorfnest

Dorfnest

SBB ZEB Dorfnest, Entflechtung und Zugfolgezeitverkürzung

Kloten Dorfnest, 01.02.2017  ZEB (Zukünftige Entwicklung Bahninfrastruktur) beseitigt schweizweit Kapazitätsengpässe und ergänzt die Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) mit den notwendigen Kapazitäten auf den Zufahrten. Mit dem Angebotskonzept ZEB werden ab Dezember 2018 zwischen Zürich und Winterthur mehr Züge verkehren. Dazu baut die SBB ihre Infrastruktur aus.

Das Projekt „ZEB, Dorfnest, Entflechtung und Zugfolgezeitverkürzung“ ist eine dieser erforderlichen baulichen ZEB-Infrastruktur- massnahmen zur Angebotsumsetzung. Mit der neuen Brücke, der Überwerfung Dorfnest, können die Züge von Bassersdorf in Richtung Kloten die Flughafenlinie künftig überqueren anstatt wie heute kreuzen zu müssen. Damit kann die Leistungsfähigkeit spürbar gesteigert werden. Darüber hinaus wird die Strecke Kloten - Dorfnest zur Doppelspur ausgebaut und die Signalabstände zwischen Zürich Flughafen und Effretikon verkürzt. Damit können die Züge flexibler und dichter aufeinander verkehren, die Zugfolgezeit kann so auf 2 Minuten verkleinert werden. Zudem finden ab dem Fahrplanwechsel Dezember 2018 Zugsbegegnungen im Abschnitt Kloten - Dorfnest statt.  Damit wird die Leistungsfähigkeit der Streckenanlagen erhöht und die nötige Fahrstabilität gewährleistet. Die Inbetriebnahme des Projekts ist auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2018 nötig.

Das Kernstück des Projekts Dorfnest ist das neue 175 m lange dreifeldrige Brückenbauwerk „Überwerfung Dorfnest“ (Länge mit Widerlagerkonstruktionen total 260 m) und die neue, rund 1.6 Kilometer lange Doppelspur ab dem Bahnhof Kloten bis zur Überwerfungsbrücke. Für den Bau der Doppelspur im Hanganschnitt des Hagenholzhügels wird eine 350 m lange, aufgelöste Bohrpfahlwand, sichtbare Höhe 3.7 m, beidseitig mit Flügelmauern als konventionelle Winkelstützmauern, erstellt.

Nach rund dreijähriger Planungszeit hat vor rund einem Jahr die Realisierung des Projekts gestartet. Begonnen wurde mit umfangreichen Baustelleninstallationen und Erschliessungspisten, damit die Arbeiten an den beiden Hauptbauwerken Überwerfungsbrücke und Pfahlwand in Angriff genommen werden konnten. Zum Bau der Brücke mussten zuerst für die Fundation der Widerlager und der beiden Pfeiler Grossbohrpfähle erstellt und in etlichen Nachtschichten ein aufwändiges, mikropfahlfundiertes  Schutz- und Lehrgerüst über die stark frequentierte Flughafenlinie gebaut werden. Mittlerweile sind die beiden Widerlager West und Ost der Brücke erstellt und das erste der drei Brückenfelder wurde betoniert und vorgespannt.

Parallel zu den Arbeiten an der Brücke wurden die 175 Bohrpfähle der Pfahlwand auf einer eigens dafür erstellten temporären Schüttung als Bohrplanum abgeteuft und der Kopfriegel betoniert. In einem nächsten Schritt wird die Pfahlwand nun Etappe um Etappe abgegraben und die Ausfachungen erstellt. Für den Damm West, der ans Widerlager West anschliesst, wurde ebenfalls mit dem Bau der industrieseitigen, rund 200 m langen Winkelstützmauer begonnen. Im weiteren wurden bereits mehrere hundert Meter neue Gleisentwässerung erstellt, diverse Kabelquerungen gerammt und etliche Signal- und Fahrleitungsfundamente betoniert. 

Die Hauptarbeiten für die Kunst- und Tiefbauten werden bis Anfang 2018 dauern, im Frühjahr bis Sommer 2018 werden alle Bahntechnikarbeiten umgesetzt, damit im Herbst die letzten Stellwerkanpassungen implementiert und das Projekt mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 in Betrieb genommen werden kann.

Die Locher Ingenieure AG zeichnen im Rahmen der Ingenieurgemeinschaft SLW+P-DoNe für die Gesamtleitung, die Stützkonstruktionen, den Tief- und Trasseebau und für die Chef- und örtliche Bauleitung verantwortlich.

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Eröffnung Bahnhof Zürich-Oerlikon

Eröffnung Bahnhof Zürich-Oerlikon

Bahnhofausbau Zürich-Oerlikon

Zürich Oerlikon, 09.12.2016 Für 715 Millionen Franken wurde der Bahnhof Oerlikon um- und ausgebaut. Es gibt neue Bahnzugänge, breitere Unterführungen, Kommerzzonen und zwei zusätzliche Gleise. Die SBB investierte für die Neubauten beim Bahnhof Oerlikon 525 Millionen Franken. Weitere 190 Millionen Franken zahlte die Stadt Zürich an die von ihr angeregten Bauten und Anlagen.

Der gesamte Bahnhof Oerlikon wurde seit Baubeginn im 2011 nicht nur um- oder ausgebaut, sondern Stück für Stück neu gebaut. Gewissermassen unter dem Gleisfeld wurden – bei laufendem Betrieb in sogenannten Inselbaustellen – die Brücken über die Schaffhauserstrasse neu errichtet, die Perronanlagen und Perrondächer neu erstellt und die Unterführungen und Kommerzzonen von Norden nach Süden realisiert.

Unter laufendem Betrieb wurden die neuen Unterführungen – Quartierverbindung, Verbreiterung Unterführung Mitte und Verbreiterung Unterführung Ost – in Etappen neu gebaut. Voraussetzung dazu war die Inbetriebnahme der neuen Gleise 8 und 7 im August 2013 und April 2014. Seither wurden immer zwei Gleise stillgelegt und zurückgebaut, um in diesem Bereich die Teilstücke der neuen Bauwerke und Perronanlagen zu erstellen. Bei den Gleisen 1 und 2, die als einzige von Oerlikon nach Wallisellen führen, war dieses Vorgehen nicht anwendbar. Diese beiden Gleise mussten stets in Betrieb sein, damit die Züge von und nach Wallisellen verkehren konnten. Aus diesem Grund wurden im Bereich der Quartierverbindung und Unterführung Mitte jeweils zwei 80m lange Hilfsbrückenketten zur Realisierung des darunterliegenden Bauwerks eingebaut. Im Bereich der Unterführung Ost wurde das Bauwerk mittels Deckelbauweise, zur Minimierung der Betriebseinschränkungen, realisiert.

Am 13. Dezember 2015 wurde mit dem Fahrplanwechsel ein kritischer Meilenstein – die Inbetriebnahme der Durchmesserlinie - erfolgreich gemeistert. Alle 8 Gleise und Perrons konnten auf dieses wichtige Datum hin am Bahnhof Oerlikon in Betrieb genommen werden. Seit diesem Datum fahren 12 S-Bahn-Linien durch den neuen Bahnhof.

Die Gesamtfertigstellung und offizielle Eröffnung des Um- beziehungsweise Neubaus des Bahnhofs Oerlikon inkl. seiner 28 neuen Geschäfte wurde mit einem Eröffnungsfest vom 01.-03.12.2016 ausgiebig gefeiert. Mit Politik, Medien, Projektbeteiligten, Kunden und der Bevölkerung hatten alle Stakeholder die Möglichkeit, den neuen Bahnhof zu erleben und zu geniessen.
Locher Ingenieure AG ist im Rahmen der Ingenieurgemeinschaft SLW+Partner und dem Planerteam Quartierverbindung als Gesamtleiter über das gesamte Projekt verantwortlich. Neben den Fachplanungen für alle Personenunterführungen, Neubauten für Stellwerk- und Bahntechnik, Perronneubauten, Bahntechnikkoordination und Bauphasenplanung tragen die Locher Ingenieure AG auch für Chefbauleitung und örtliche Bauleitung die Verantwortung.

Die Locher Ingenieure AG ist glücklich und stolz über seinen Beitrag an der erfolgreichen Projektrealisierung vom Bahnhofsumbau Zürich-Oerlikon.

Der Bahnhof Zürich Oerlikon im Wandel   >PDF-Download

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