Jetzt wird’s bunt!

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Sanierung Rosengartenstrasse, Zollikerberg

Zollikon, 03.09.2018  Die Rosengartenstrasse ist eine relativ stark frequentierte Quartierstrasse im Zollikerberg zwischen der Forchstrasse und der reformierten Kirche Zollikerberg. Auf dem Abschnitt Forchstrasse bis Neuackerstrasse verkehren zudem die Buslinien 91 und 910. Die vorhandenen Werkleitungen der Werke am Zürichsee AG (Gas, Wasser und Strom) und der Strassenoberbau waren in schlechtem Zustand und mussten darum saniert werden.

Schulhausneubau Rüterwis
Direkt angrenzend an die Rosengartenstrasse hat die Schulgemeinde Zollikon einen Erweiterungsbau der Schulanlage Rüterwis realisiert. Im Rahmen der Umgebungsplanung des Erweiterungsbaus wurde die bauliche Gestaltung der Rosengartenstrasse miteinbezogen. Um die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer im Bereich der Schulanlage zu erhöhen, wurden als Resultat dieser erweiterten Umgebungsplanung vorgeschlagen, die Rosengartenstrasse mittels Rampen anzuheben und den Deckbelag sandgelb einzufärben. Nach der Prüfung durch diverse Instanzen und die Polizei wurden die Vorschläge gutgeheissen und für die Projektierung übernommen und auch umgesetzt.

Projektherausforderungen
Während der Realisierung der Sanierung war die sichere Führung der Schulkinder auf ihrem Schulweg eine der vordringlichsten Herausforderungen, welche in enger Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung, Gemeindepolizei und den Bauunternehmungen zu meistern war. Daneben war die Verkehrsführung für die Buslinien, den Individualverkehr und die Anwohner von grosser Bedeutung. Ebenso mussten die Bauarbeiten für den Schulhausneubau mit den Arbeiten für die Werkleitungen und dem Strassenbau koordiniert und aufeinander abgestimmt werden.

Einbau von farbigem Deckbelag
Am 29. August war es dann soweit, dass der Einbau der rund 440 m² des sandgelb eingefärbten Deckbelages (RAL-Nr. 1002) auf dem Programm standen. Da innerhalb einer Woche der Einbau von schwarzem und gelbem Deckbelag geplant war, bestand die Schwierigkeit in erster Linie darin, Verschmutzungen des farbigen Belages während des Einbaus, dem Walzen und der Auskühlungszeit zu verhindern. Dazu war ein genauer Zeitplan für die Einbauetappen und die Nachbearbeitung nötig und die Transportwege mussten klar definiert und eingehalten werden.

Termine Gesamtprojekt:

  • Baubeginn: Montag, 12. März 2018
  • Bauende: Freitag, 31. August 2018

Hauptkubaturen:

  • Mischwasserkanal ca. 110 m‘
  • Gasleitungen ca. 310 m‘
  • Wasserleitungen ca. 310 m‘
  • EW-Rohrblöcke ca. 240 m‘
  • Fundationsschichten ca. 1‘300 m³
  • Natursteinabschlüsse ca. 2‘250 m‘
  • Bituminöse Beläge ca. 3‘000 m², davon farbiger Deckbelag ca. 440 m²

Die Baukosten betragen insgesamt CHF 1‘110‘000.- inkl. MWST. Davon entfallen CHF 860‘000.- auf die Gemeinde Zollikon sowie CHF 250‘000.-  auf die Werke am Zürichsee AG.

Die Locher Ingenieure AG waren im Auftrag der Bauabteilung Zollikon und den Werken am Zürichsee AG für das Submission- und Ausführungsprojekt sowie die örtlichen Bauleitung verantwortlich.

 

 

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Einheben 132 t Brückenplatte mit Raupenkran

Einheben 132 t Brückenplatte mit Raupenkran

Ersatzneubau Jonenbachbrücke Zwillikon

Zwillikon, 03.08.2018  Die kantonale Zwillikerstrasse quert den Jonenbach in Zwillikon (Gde. Affoltern a. A.). Der schlechte Zustand der 1932 erbauten Strassenbrücke sowie ein anstehendes Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt führten dazu, dass die alte Strassenbrücke ersetzt werden muss.

Das Tragkonzept der neuen Brücke mit einer Rahmenkonstruktion fundiert auf überschnittenen Bohrpfahlwänden nimmt Rücksicht auf die wasserbaulichen Randbedingungen. Die dank der Rahmenwirkung schlanke Brückenplatte gewährleistet das geforderte Freibord im Bau- wie auch im Endzustand. Die vergrösserte Spannweite ermöglicht Uferkorrekturen mit Kleintierkorridoren entlang der Widerlager und einen besseren Hochwasserabfluss. Die vorgesehene spätere Absenkung der Bachsohle um ca. 1 Meter (Wasserbauprojekt AWEL, Umsetzungszeitpunkt noch unbestimmt) ist dank der gewählten Pfahlwandfundation problemlos möglich ohne Beeinträchtigung der neuen Brückenfundation.

Als Vorgabe des Bauherrn durfte die Zwillikerstrasse lediglich während 5 Wochen in der Sommerferienzeit gesperrt werden. Dies führte zu einem dicht gedrängten Bauprogramm mit einigen speziellen Massnahmen zur Beschleunigung.
Die Brückenplatte wurde vorgängig zur Strassensperrung auf dem angrenzenden Installationsplatz vorfabriziert. Die 132 t schwere Brückenplatte wurde nach dem Erstellen der Bohrpfahlwand und der Widerlagerbank mit einem Raupenkran eingehoben. Um den Bewehrungsstoss in der Rahmenecke zu gewährleisten war eine exakte Planung und sorgfältiges Einmessen notwendig. Die Rahmenecken wurden mit dem Spezialbeton Concretum Q-Flash 5/20 erstellt, damit bereits tags darauf mit den Abdichtungsarbeiten begonnen werden konnte.

Kurzinformation

  • Abbruch und Neubau Kantonsstrassenbrücke über den Jonenbach in Zwillikon (Gde Affoltern a. A.) aus dem Jahre 1932
  • Ausmasse neue Brücke: b x l = 7.5 m x 13.50 m
  • Fundation aus überschnittenen Bohrpfahlwänden
  • Bau Brückenplatte (132 t) neben Kantonsstrasse und Einheben mittels Kran
  • Rahmeneckschluss mit schnellerhärtendem und austrocknendem Beton Concretum Q-Flash 5/20
  • Bauzeit: Mo 18. Juni bis Fr. 17. August 2018
  • Sperrung Kantonsstrasse: nur 5 Wochen, 16. Juli bis 17. August
  • Baukosten: CHF 460‘000.- inkl. MWST


Die Locher Ingenieure AG zeichnete sich bei der Umsetzung des Projektes verantwortlich für die Phasen Detaillierte Überprüfung (Zustandsuntersuchung inkl. statische Nachrechnung), Vorprojekt/Bauprojekt, Submission sowie Ausführungsprojekt und Begleitung der Bauleitung während der Bauphase in fachlichen Belangen.

→ Zeitungsbeitrag Affolteranzeiger vom 06.08.2018
 

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Axenstrasse Schutztunnel

Axenstrasse Schutztunnel

Öffnung der temporären Strassenüberführung Ort für den Langsamverkehr

Morschach, 15.05.2018  Mit der N4 Neuen Axenstrasse sollen die Verfügbarkeit, die Funktionsfähigkeit und Verkehrssicherheit der Nord-Süd Transitachse zwischen Brunnen und Flüelen besser gewährleistet und das Dorf Sisikon nachhaltig vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Zwischen den geplanten Morschacher und Sisikoner Tunnel kommt die offene Strecke Ort zu liegen.

Zur Erstellung des Voreinschnitts in der offenen Strecke Ort muss die seeseitige Spur der alten Axenstrasse umgeleitet werden. Dazu wurde eine temporäre Strassenüberführung von rund 200 m Länge über dem SBB-Gleis geplant. Dank der Totalsperrung des SBB-Seegleises im Zeitraum von Mitte 2017 bis März 2018 im Rahmen eines Sanierungsprojekts der SBB konnte die temporäre Strassenüberführung, eine Stahlrahmenkonstruktion mit darüber angeordneten vorgefertigten Betonplatten über dem Gleis erstellt werden.

Seit dem 15. Mai 2018 ist die temporäre Strassenüberführung für die Fussgänger und Radfahrer geöffnet.

Die Realisierung der SBB-Schutztunnel erfolgt durch die ARGE Marti Rhomberg.
Die Locher Ingenieure AG ist im Rahmen der Ingenieurgemeinschaft INGE AXEN vom Auflageprojekt über das Detailprojekt und die Ausschreibung bis zur Realisierung für die Projektierung und Bauleitung der N4 Neue Axenstrasse verantwortlich.

Weitere Informationen auf der offiziellen Projekt Website (http://www.axen.ch/home/).

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Tiefbauarbeiten Forchstrasse

Tiefbauarbeiten Forchstrasse

Forchstrasse, Abschnitt Freiestrasse bis Burgwies; Stadt Zürich

Zürich, 03.05.2018  Die Abwasserleitungen in der Forchstrasse (Abschnitt Freiestrasse bis Burgwies) sind in einem schlechten Zustand und müssen erneuert werden.

Insgesamt werden die Kanalisationsleitungen auf eine Länge von rund 350 m erneuert. Auf Höhe der Fröbelstrasse wird die Verbindung der Kanalisationsleitung an die Forchstrasse mittels Bohrpressung erstellt. Die einzelnen Kanalisationsabschnitte werden, ausgenommen Bohrpressung, in Steinzeug ausgeführt und die neuen Leitungen haben einen Durchmesser von 300 bis 1‘000 mm.

Zudem wird der bestehende Kanal (Eiprofil 600/900) auf etwa 180 m mittels Inliner saniert. Diese sanierte Leitung wird zukünftig während der Unterhaltsarbeiten als Umleitung dienen. Insgesamt werden 6 neue Kontrollschächte versetzt und 5 neue Kammerbauwerke aus Ortsbeton erstellt.

Ebenfalls wird der Strassenoberbau (inkl. Gehwege) in der Forchstrasse, Abschnitt Freiestrasse bis Burgwies, ersetzt. Die Strassenführung wird minimal angepasst. Im Bereich des Tramtrassees werden, wo vorhanden, die bestehenden Rasengittersteine abgebrochen und durch Oberbeton und Belag ersetzt. Auf Höhe Hammerstrasse / Sempacherstrasse wird ein neuer Fussgängerübergang mit Lichtsignalanlage eingerichtet.

Im Projektperimeter befindet sich die Haltestelle Wetlistrasse (Tram und Forchbahn), welche mit dem Projekt ebenfalls neu gestaltet wird. Die Haltestelleneinrichtung der VBZ wird ersetzt.

Im Zusammenhang mit der Oberflächengestaltung werden diverse Werkleitungen erneuert, beziehungsweise umgelegt. Die Energie 360° AG erneuert, grösstenteils mittels Relining, sämtliche Hauptleitungen im Projektperimeter.

Die Locher Ingenieure AG wurde durch das Tiefbauamt der Stadt Zürich für die Phasen Ausschreibung, Ausführungsprojekt, Bauausführung und Abschluss beauftragt.

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Locher on Ice 2018

Locher on Ice 2018

Locher On Ice 2018

Wetzikon, 13.04.2018  Bereits zum 18. Mal nahm das mit Spannung erwartete „Locher on ICE“ seinen hart umkämpften Lauf.

Am Freitag den 13. war die Zeit für den Showdown gekommen. Zuerst versammelten sich die beiden Teams auf der Sonnenterrasse der Eishalle Wetzikon zu einem stärkenden Apéro zum Auffrischen der vergangenen Eishockey-Events. Nach der Stärkung ging es dann in die Garderoben, um die Eishockeyrüstungen zu montieren.

Als diese nicht ganz einfache Aufgabe geschafft war, versammelten sich die Mannschaften auf dem Eisfeld und führten die ersten Fahrversuche, Schüsse und Pirouetten durch.

Nun, als alle aufgewärmt und eingefahren waren, konnte das Spiel beginnen. Zum Äussersten bereit, standen sich zwei topmotivierte Teams (Locher Knights – Pelican Perforators) in der Eishalle Wetzikon auf dem Feld gegenüber. Beide Teams waren davon überzeugt, sich den Sieg zu holen, sowie dem Gegner nichts zu schenken. Nach einem höchst intensiven und hart umkämpften, jedoch trotzdem fairen Spiel trennten sich die beiden Teams mit einem ausgeglichenen 7:7.

Wir sind gespannt, und freuen uns schon jetzt auf einen weiteren sportlich-unterhaltsamen Abend im nächsten Jahr! Besten Dank an die Organisatoren.

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Tunnel Neudietfurt - Einbau Hilfsbrücke

Tunnel Neudietfurt - Einbau Hilfsbrücke

Tunnel Neudietfurt - Einbau Hilfsbrücke

Bütschwil, 07.02.2018  Die über 3 km lange Umfahrung Bütschwil im sankt-gallischen Toggenburg zwischen Wil und Wattwil beinhaltet unter anderem den Bau mehrerer Brücken und Tunnel.

Der 2-spurige, im Gegenverkehr betriebene Tagbautunnel Neudietfurt wird als letzter von insgesamt vier Tunnel realisiert. Der Tunnel Neudietfurt ist 300 m lang und beinhaltet im Portalbereich Nord eine ca. 100 m lange Grundwasserwanne, welche zwischen die bereits realisierten Bauwerke Elektrozentrale Neudietfurt, Pumpwerk und Havariebecken erstellt werden muss. Im Süden folgt eine kurze Wanne und eine Stützmauer bis zum Übergang in den Anschluss Neudietfurt.

Der Tunnel Neudietfurt führt mitten durch den gleichnamigen Weiler direkt unter der bestehenden Kantonsstrasse hindurch und grenzt nahe an mehrere Gebäude.

Anfang August 2017 erfolgte der Spatenstich mit den Arbeiten für die bis zu 13 m tiefe Baugrube, welche grösstenteils mit einer Nagelwand gesichert wird. Die bestehenden Werkleitungen in der Kantonsstrasse werden wo möglich umgelegt, resp. mittels Provisorien über die Baugrube geführt.

Mit dem Jahreswechsel wurde die ca. 20 m breite und 15 m lange Hilfsbrücke für die provisorische Umlegung der Kantonsstrasse über die Baugrube eingebaut. Die Umlegung der Kantonsstrasse erfolgte Mitte Januar, so dass der zweite Teil der Baugrube zeitgerecht erstellt werden kann.

Derzeit laufen die Betonarbeiten inkl. Abdichtung des Tunnels im nördlichen Bereich sowie die Aushub- und Baugrubensicherungsarbeiten unter der Hilfsbrücke weiter Richtung Süden. Der Abschluss der Arbeiten ist im Juli 2019 vorgesehen.

Die Locher Ingenieure AG ist neben dem Tunnel Neudietfurt ebenfalls verantwortlich für die bereits weiter fortgeschrittenen Tagbautunnel Engi und Bahnhof sowie den bergmännischen Tunnel Michelau und somit für sämtliche Tunnel der Umfahrung Bütschwil für die Phasen Bauprojekt, Submission und Realisierung inkl. Bauleitung und Inbetriebnahme.

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Überführung Artherstrasse

Überführung Artherstrasse

Südumfahrung Küssnacht - Neubau Überführung Artherstrasse

Küssnacht, 15.01.2018  Der Neubau der Überführung Artherstrasse in Küssnacht am Rigi ist als separates Baulos Teil des Gesamtprojektes der Südumfahrung Küssnacht (SUK) Abschnitt Ebnet – Räbmatt und liegt am nördlichen Ende des Projektperimeters an der Stelle des bereits ausser Betrieb genommenen T-Knotens Nord- / Artherstrasse. Die  23,5 m lange und 12,4 m breite, in einer geböschten Baugrube erstellte Überführung wird die um ca. 2,7 m anzuhebende, zweispurige Artherstrasse über die insgesamt 1‘230 m lange Südumfahrung leiten.

Die Bauarbeiten Los 06, zu welchen neben der Überführung auch die Umgestaltung der Oberdorfstrasse gehört, haben offiziell am 1. Mai 2017 begonnen und werden im Februar 2020 abgeschlossen sein, wobei die Überführung bereits Mitte Juni 2018 dem Verkehr übergeben werden soll.

Das Tragwerk des integralen Brückenbauwerks besteht aus einer flach im anstehenden Bachschutt fundierten, monolithischen, im Grundriss schiefen Ortbetonrahmenkonstruktion mit einer Überbauschlankheit von h/l = 22,4. Die in beide Hauptrichtungen gekrümmte, 85 cm starke Brückenplatte wurde in Längsrichtung mit insgesamt acht Litzenspanngliedern mit je 15 Litzen mit einer permanenten Vorspannkraft von total 2‘344 t in zwei Spannstufen für ständige Lasten voll vorgespannt. Die Brückenplatte wurde mit einem konventionellen Lehrgerüst geschalt und betoniert. Beidseitig der Brückenplatte sind für den Setzungsausgleich Schleppplatten angeordnet, die über Schubdorne an die ca. 6 m hohen Widerlager angeschlossen sind. Mit dem bewussten Verzicht auf Fahrbahnübergänge und Brückenlager können die daraus entstehenden, teuren Unterhaltskosten vermieden werden.

Bis Ende Januar sind alle Ortbetonarbeiten an der neuen Brücke abgeschlossen. Bis Mitte Juni werden die noch folgenden Geländer-, Abdichtungs- und Belagsarbeiten inkl. der angrenzenden Strassenanpassungen ausgeführt sein, so dass die Überführung planmässig in Betrieb genommen werden kann.

Die Locher Ingenieure AG ist innerhalb der Ingenieurgemeinschaft INGE Küssnacht als Projektverfasser verantwortlich für die technische Gesamtleitung, den Voreinschnitt mit Tagbautunnel inkl. des gesamten Innenausbaus sowie die Überführung Artherstrasse. Die Bauarbeiten  an der Südumfahrung haben 2015 begonnen und werden noch bis mindestens 2020 andauern.

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Neubau Geschäftshaus Rosau

Neubau Geschäftshaus Rosau

Neubau Geschäfthaus Rosau

Zürich, 26.10.2017  Der Neubau vom Geschäftshaus Rosau liegt direkt neben dem Schanzengraben und nördlich des General-Guisan-Quais in unmittelbarer Nähe vom Zürichsee. Das L-förmige Gebäude hat fünf oberirdische Geschosse sowie zwei Untergeschosse und soll als Büro- und Wohnhaus genutzt werden. Der Süd- und der Ostflügel, welche die bestehende Villa Rosau umschliessen, weisen eine Länge von ca. 86 bzw. 57 m und eine Breite von rund 20 m auf.

Im Projektareal steht unterhalb der Geländeoberfläche eine mehrere Meter mächtige Schicht aus künstlichen Auffüllungen an. Darunter folgt eine Schicht von seekreideartigen Seeablagerungen, welche gegen den Zürichsee hin mehrere Meter mächtig ist. Unter dieser Schicht folgen feinkörnige Deltaablagerungen, welche wiederum über den kompakten eiszeitlichen Seeablagerungen liegen.

Für die Erstellung des Geschäftshauses ist eine ca. 8 m tiefe Baugrube notwendig. Diese wird untenrum mit einer wasserdichten Schlitzwand umschlossen, welche bis in eine Tiefe von gut 23 m reicht und in die tragfähigen eiszeitlichen Seeablagerungen eingebunden ist. Die Schlitzwanddicke beträgt 80 - 100 cm. Die Abstützung der Schlitzwand erfolgt mit einem vorspannbaren Stahlspriesskranz, welcher unterhalb der Decke vom 1. Untergeschoss angeordnet ist. Die Fundation des Geschäftshauses erfolgt über Grossbohrpfähle mit Durchmesser 90 bis 120 cm.

Der Spriesskranz ist bereits über die ganze Baugrube erstellt und die Aushubarbeiten sind in Kürze abgeschlossen. Aktuell sind die Kanalisationsarbeiten und das Untergeschoss etappiert in Ausführung. Die Rohbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2018.

Für Architektur und Gesamtleitung ist die ARGE Rosau verantwortlich, die Bauherrschaft wird durch die Conarenco AG vertreten.

Die Locher Ingenieure AG ist für die Baugrubensicherung, den Hochbau sowie für die örtliche Bauleitung der Tief- und Spezialtiefbauarbeiten zuständig.

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Lehrlingsevent 2017

Lehrlingsevent 2017

Donnerstag, 23.11.2017, Tag 1

Am Donnerstagmorgen fanden sich alle sechs Lernenden um 8 Uhr am Pelikanplatz ein. Mit dem Kleinbus machten wir uns auf den Weg nach Baden.

Um 9 Uhr begann unsere Baustellenführung. Wir wurden mit einem Helm, einer Leuchtweste und mit grossen Gummistiefeln ausgerüstet. Der Umfang des Projekts Schulhausplatz umfasst den Bau eines neuen Bustunnels vom Bahnhof Baden stadtauswärts, dem Bau einer Personenunterführung samt Einkaufsfläche, der Sanierung einer Strassenkreuzung und eines bestehenden Strassentunnels. Die Baustellenführung war für alle Beteiligten sehr interessant. Nachdem wir uns wieder sauberes Schuhwerk angeschnallt haben, ging die Reise mit dem Bus weiter nach Solothurn.

Nach dem Zimmerbezug im Hotel, folgte das Mittagessen im „Herdöpfu Huus“. Wie der Name vermuten lässt gab es Kartoffeln, meist in Form einer feinen Rösti. Das Ambiente war sehr schön und „heimelig“.

Mit vollen Bäuchen widmeten wir uns nun dem kulturellen Aspekt unseres Ausfluges. So besuchten wir als nächstes das ENTER- Museum. Es handelt sich dabei um ein Computer- und Technikmuseum. Wir waren fasziniert von den vielen alten Geräten. Wie zum Beispiel Radios, Plattenspieler, Telefonzentralen, mechanische (Taschen)-Rechner, Computer und auch viele Geräte, die wir heute gar nicht mehr kennen. Am meisten haben es uns aber die alten Spielautomaten angetan. Vor allem die Männer unter uns hatten damit viel Spass. Die Führung hat uns viele interessante Einblicke in die Welt der Technik gegeben.

Nach einem erlebnisreichen Nachmittag knurrten schon bald unsere Mägen und wir begaben uns zum Nachtessen. Das kulinarische Essen war absolut sagenhaft. Irgendwann neigte sich auch dieser schöne Abend dem Ende entgegen.


Freitag, 24.11.2017, Tag 2

Nach einer erholsamen Nacht, dem Frühstück im Hotel und mit einem vollen Magen fuhren wir am Morgen zum AKW in Gösgen. Nach Begrüssung durch Herr Müller und den Sicherheitskontrollen begaben wir uns auf einen informativen Rundgang durch das Kernkraftwerk. Eindrücklich war die Kuppel in der die Kernspaltung stattfindet aber auch der hohe Kühlturm. Nach dem Rundgang besuchten wir noch eine sehr spannende Ausstellung im Kernkraftwerk. Nach drei Stunden war die Führung im AKW vorbei und wir machten uns auf den Weg Richtung Niedergösgen. Dort assen wir im Restaurant Schmidstube zu Mittag.

Nach dem Mittagessen begaben wir uns nach Wohlen, wo der letzte Programmpunkt des Events stattfand. Der Besuch auf der Kartbahn war für einige die Kirsche auf der Torte. Das Kartfahren bereitete viel Spass. Auf der Outdoor Anlage konnten wir auch noch den Profis beim Fahren zuschauen. Das Wetter hat mitgemacht und nach 30 Minuten Fahrzeit ging es auch schon wieder heimwärts.

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Eine Brücke kommt geflogen

Eine Brücke kommt geflogen

Ersatz Bachbrücken Hofibach in Zwillikon, Gemeinde Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 15.09.2017  Die kantonale Ottenbacherstrasse quert den Hofibach in Zwillikon. Der schlechte Zustand der 1941 erbauten Strassenbrücke sowie die ungenügende Hochwassersicherheit (Durchflussprofil zu eng) führten dazu, dass die alte Strassenbrücke wie auch die unmittelbar angrenzende Rad- und Gehwegbrücke ersetzt werden mussten. Unmittelbar bei der Brücke mündet der Hofibach in die Jone. Die Sohle der Jone liegt dabei so hoch, dass es zu Rückstaus in den Hofibach im Bereich der Brücken kommt. Ein kantonales Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt der Jone sieht vor, die Sohle der Jone wie auch des Hofibachs in einem späteren Zeitpunkt um ca. 1 Meter zu senken.

Das Neubauprojekt der Hofibachbrücke hat auf die später folgenden Wasserbauprojekte Rücksicht genommen. Um möglichst wenig Eingriffe im Bachbett zu haben und eine spätere Absenkung der Bachsohle zu ermöglichen, wurde die neue Brücke auf Bohrpfählen hinter den bestehenden Widerlagerkonstruktionen fundiert. Die Brückenplatte wurde in zwei Teilen auf den Flächen der gesperrten Kantonsstrasse passgenau hergestellt und auf die neuen Widerlagerbankette mittels Pneukran versetzt.

Durch das gewählte Brückenkonzept konnte die Sperrung der Kantonsstrasse auf acht Wochen beschränkt werden:

  • Baustart: 17.7.2017
  • Bauende: 8.9.2017

Die geplante Bauzeit konnte auf den Tag genau eingehalten werden. Spektakulär war das Einheben der beiden Brückenplatten mit einem Gewicht von 71 Tonnen und 40 Tonnen mit dem grössten Pneukran der Schweiz.

Die Locher Ingenieure AG wurden durch das Tiefbauamt des Kanton Zürich für die Phasen Überprüfung, Vorprojekt, Bauprojekt, Bewilligung, Ausschreibung und Bauausführung bis und mit Abschluss beauftragt.
 

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